Buchpräsentation "Endlich im Endlichen"

von Karin Unger
am 26 April 2010

Eine Welt, in der es sich auf Dauer gut leben lässt, kann nicht durch Effizient entstehen - denn das Rennen zwischen Knappheit und Wachstum kennt keine Ziellinie. Jeder auf Unendlichkeit angelegte Prozesss muss jedoch, wenn er eine materiell-energetische Dimension hat, in einer endlichen Welt an Grenzen stoßen. Deren Überschreitung hat üble ökologische und ökonomische und soziale Folgen. Das Wettrennen hat aber auch auf individueller Ebene keine Ziellinie. Man kann seine Zeit also wesentlich sinnvoller nutzen als für die vergebliche Mühe, möglichst effizient zu wirtschaften und zu leben. Die Welt ist voller Möglichkeiten, ironisch und großzügig zu ihrer Rettung und Verbesserung beizutragen. Damit kann man hier und heute anfangen.

Wirklich? Darum geht es an diesem Abend.

 

Es diskutieren:

-Susanne Granzer, Schauspielerin und Professorin am Max Reinhardt Seminar

-Friedrich Hinterberger, Ökonom und Präsident des Sustainable Europe Research Institute

-Christoph Müller, Jurist und Leiter der Abteilung Umwelt und Verkehr im Bundeskanzleramt

-Rita Trattnigg, Politologin, Mitarbeiterin im Lebensministerium und freie Forscherin

-Fred Luks, Autor und Nachhaltigkeitsmanager

Moderation:

-Birgit Dalheimer, Biologin und Wissenschaftsjournalistin bei Ö1

Wann?

-11. Mai 2010, Beginn 19:00 Uhr

Wo?

-Altes Rathaus (Barocksaal), Wipplingerstr. 6 - 8, 1010 Wien

 

Um Anmeldung bis zum 05. Mai wird gebeten an: Luks@metropolis-verlag.de

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