Gastkommentar von Christian Rhomberg

von Gastkommentar
am 06 April 2010

Christian Rhomberg* über die Wichtigkeit des Träumens und die Bedeutung Chinas für die Nachhaltigkeit

 

 

 

Ich habe mir immer mein Leben ertraeumt.
Inzwischen bin ich ein professioneller Traeumer, meine Traeume passieren und funktionieren. Dabei hab ich gelernt multi-dimensional zu denken und zu kreieren und mich nicht selbst zu limitieren.
Frueher wollte ich immer Probleme loesen - jetzt habe ich komplettes Vertrauen, dass sich meine Intentionen von selbst am besten verwirklichen. Natuerlich nicht immer so wie ich mir das gewuenscht haette, meistens jedoch besser! Allerdings erkennt man das oft erst im nachhinein. deswegen ist vertrauen in unseren Shamanistischen Kern wichtig!
Ich lebe und arbeite in Asien, hier gibt es weniger Vorschriften und Subventionen, dafuer eine Atmosphaere des Moeglichen. Initiative wird respektiert und nicht kritisiert oder verhindert.


Im Westen wird viel darueber geschrieben, dass China die Welt bedroht - mit ihrer billigen Arbeit, den schlechten Arbeitsbedingungen, der Respektlosigkeit gegenueber der Umwelt ...
China nimmt uns Arbeitplaetze weg, hungert unsere Exportindustrien aus. Dies ist ein sehr einseitiges Bild. Man stelle sich vor was man der Europaeischen Nachkriegswirtschaft vorwerfen haette koennen!
Die Menschen in China leben jedes Jahr freier, haben mehr Moeglichkeiten und sehen ihr Einkommen und ihren Lebensstandard staendig steigen. Selbst die zentralistische Fuehrung denkt und regiert in ihrer Vorstellung verantwortlich. Es geht ihnen um ein kumulatives Gesellschaftsziel. Heute werden Probleme wie Umwelt, Transport, Beschaeftigung direkt angegangen. Man ist neuen Loesungen und Technologien gegenueber sehr offen. Industrien koennen sich nicht lange gegen vernuenftige Transformationen stellen, wie z.B. eine verstaatlichte Industrie in Europa oder Automobilkonzerne in den USA oder Japan.
Ich glaube, dass die Transformation zur Nachhaltigkeit schneller in China als in Europa passieren wird. Das klingt vielleicht naive, man kann es jedoch am Hunger nach Spiritualitaet sehen. Wichtig ist, das wir unser Denken aendern. Wir muessen neue ungeahnte Moeglichkeiten zuerst in unserem Kopf zulassen, damit sie Realitaet werden koennen. Die Visualisierung einer erleuchten Gesellschaft zieht unglaubliche Gravitaet an sich und macht ihre Kritiker sprachlos.

 

 

* Zur Person Christian Rhomberg
Der gebürtige Tiroler Gastronom Christian Rhomberg ist in Asien seit 25 Jahren mit einer Vielzahl an Projekten und Unternehmungen erfolgreich. Er ist Vorstand und Besitzer des KEE-Clubs in Hong Kong und Shanghai, Gründer der „97 Group“, bestehend aus exklusiven Restaurants, Bars, Clubs und Kunst-Galerien. Rhomberg ist zudem Gesellschafter und Direktor von „Life“, eines vollbiologischen Restaurants in Hong Kong und von „Salusmed Asia“, der Vertriebsgesellschaft der Schweizer Mikronährstoffpräparate und Orthomolekularmedezin, Gründer von „ISHIN“, dem Institut für holistische, traditionelle chinesische und taoistische Medizin in Hong Kong und engagiert sich sozial als Vorstand von „Karuna“, einer internationalen Wohltätigkeitsvereinigung, die 30 humanitäre Hilfsprojekte in Indien, Nepal, Bhutan, Vietnam und Tibet/China betreibt.
 

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