Studie zur Bedeutung der österr. Zementindustrie

von Harald Reisinger
am 13 Juni 2009

Österreichische Zementstandorte - Impulsgeber für die Region

In wirtschaftlich schwierigen Zeit ist es notwendig, sich seiner Stärken und Leistungen bewusst zu sein. Nur wenn man weiß wo man steht, kann man die Segel für die Zukunft setzen und auch schwieriges Fahrwasser bewältigen. Dass die Leistungen der österreichischen Zementindustrie durchaus beachtlich sind, belegt eine jüngst gemeinsam von  p l e n u m  und Studia Schlierbach durchgeführte Studie mit dem Titel: Österreichische Zementstandorte - Impulsgeber für die Region. Die im Aufrag der Zement und Beton HandelsgmbH verfasste Studie hat die Bedeutung der österreichischen Zementstandorte für die Regionalwirtschaft ebenso aufgezeigt, wie die Verdienste der Brache in sozialer und ökologischer Hinsicht. Die nachstehende Zusammenfassung einiger Ergebnisse soll Ihnen einen Eindruck davon geben.

 

Zur Belebung der Wirtschaft

Das Produkt Zement finden vorwiegend im eigenen Bundesland Abnehmer - und das in nahezu allen Produktsparten. Das führt einerseits zu kurzen und daher umweltfreundlichen Transportwegen - sie liegen im Schnitt bei 76 km - andererseits wird durch den vorwiegend regionalen Einkauf und die nahen Absatzmärkte die Wirtschaft in den Standortregionen belebt. Denn um Zement produzieren zu können benötigt das Werk Produktionsmittel, Einsatzmaterialien, Verbrauchsgüter und menschliche Arbeit. Außerdem wird es Steuern, Abgaben und Zinsen entrichten. Das setzt Wirtschaftskreisläufe in Gang, die zu Umsätzen, Wertschöpfung und Beschäftigung auch außerhalb der Zementunternehmen führen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis: wenn Zement im Wert von einem Euro gekauft wird, werden weitere 1,4 Euro Umsatz in anderen Unternehmen und Branchen der österreichischen Volkswirtschaft erzeugt.

 

Zur Förderung des Vereinslebens

Abseits der wirtschaftlichen Tätigkeit treten die Zementwerke als Förderer von Sport- Kultur und Sozialprojekten in Erscheinung. Jährlich werden rund 600.000 € direkt für gemeinnützige Zwecke ausgegeben. Viele Projekte könnten ohne diese finanzielle Unterstützung nicht realisiert werden.

 

Zum Schutz der Umwelt

Auch die Leistungen in Sachen Umweltschutz sind beachtlich. Hier kommt der Branche aufgrund der Ressourcen und Energieintensität einen große Verantwortung zu. In Wahrnehmung dieser Verantwortung haben die österreichischen Zementunternehmen in den vergangenen Jahren Millionenbeträge in Umweltschutzmaßnahmen gesteckt. Im Durchschnitt fließen rund 23 % der jährlichen Investitionen (59 Mio im Jahr 2007) in Umweltschutzmaßnahmen.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Mitarbeiter der Zementwerke sind zu einem überwiegenden Teil in den Standortbezirken wohnhaft. Von fast 1800 Beschäftigten arbeiten fast 1400 (77%) im Standortbezirk. Das unterstreicht die regionale Verbundenheit und senkt die Pendlerquote.

Ein Beschäftigter in der Zementindustrie gibt den Anstoß für 3,5 weitere Beschäftigte in Österreich. Zu den knapp 1800 Mitarbeitern in der Zementindustrie kommen daher rund 6300 Menschen in anderen Unternehmen und Branchen Österreichs, die durch die Tätigkeit der Werke indirekt mit Arbeit versorgt werden.

Auch Aus- und Weiterbildung haben in der Zementindustrie einen hohen Stellenwert. Die Branche bietet mit einer Lehrlingsquote von über 6% vorbildliche Ausbildung für junge Menschen und investiert damit in die Fachkräfte von morgen.

 

Detaillierte Ergebnisse können unter www.zement.at nachgelesen werden.

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